Wettkampfberichte 2013

Hamburger Bestenkämpfe und Hamburger Pokal 2013

Endlich war es wieder so weit und einer der wenigen Wettkämpfe für unseren RSG-Nachwuchs stand vor der Tür. Mit einem guten Bauchgefühl und einigen Hoffnungen haben wir uns also am Sonntag den 15. September im Leistungszentrum Angerstraße getroffen. Die HTBU hat dieses Jahr 9 Gymnastinnen gemeldet. Für einige von ihnen war es der erste Wettkampf, was das ganze Geschehen natürlich noch aufregender machte, als es für so kleine Menschen eh schon ist.

Nach dem frisieren und schminken, worauf sich alle gefreut haben, denn welches Mädchen wird nicht gerne hübsch gemacht und hat Glitzer im Gesicht, haben sich die Mädels mit Nicol aufgewärmt. Doris musste wieder im Kampfgericht sitzen, konnte die Mädels also nur mit einem Lächeln vom Kampfrichtertisch aus unterstützen. Gleich zum Anfang des Wettkampfes ging es für die kleine Sophie, die in der jüngsten Altersklasse (K4) startete, auf den großen Teppich. Auch wenn sie so einiges durcheinandergebracht hat, hat sie das super gemacht! In der K5 sollte nun Chiara als nächste von uns turnen. Auch wenn es für sie nicht der erste Wettkampf war, packte sie kurz vor der Übung scheinbar die Aufregung und die Unsicherheit, sodass sie partout nicht mehr turnen wollte. Sehr schade bei dem Talent. Nach der kurzen Aufregung haben sich Helen und Nicol nun voll auf die anderen Mädels konzentriert. Albijona sollte als nächste ihr Können unter Beweis stellen. Sie turnte auch in der K5 und musste somit eine Übung mit dem Ball und eine ohne Handgerät turnen. Für sie ging es mit der ohne Handgerät Übung los, die zu der Filmmusik von „Pünktchen und Anton“ choreografiert wurde. Recht sauber aber leider etwas verwackelt und noch unter ihren Möglichkeiten hat sie die erste Übung hinter sich gebracht. Kurz darauf startete Sara in der gleichen Altersklasse. Für sie war es, genau wie für Albijona der zweite Wettkampf, wobei der Letzte schon ein Jahr zurücklag. Für sie war die erste Übung Ball. Überraschenderweise, anders als im Training, hatte Sara eine schöne Ausstrahlung. Wenn auch noch etwas zurückhaltend, auf jeden Fall besser als im Training. Nach unseren zwei nicht sehr erfahrenen Gymnastinnen Albijona und Sara, musste als nächste Elena turnen. Routine war es für sie natürlich auch noch nicht, aber sie hat doch deutlich mehr Erfahrung als viele andere. Sie turnte ihre Übung mit dem Seil zu einer Musik aus dem Film „Arielle“. Auch wenn man wirklich sagen muss, dass ihre Ausführung und Präsenz auf der Fläche schon deutlich besser geworden ist, können wir daran auf jeden Fall noch arbeiten. Valérie war die Nächste von unseren HTBU-Gymnastinnen. Auch für sie war es, genau wie für ihre jüngere Schwester Sophie, der erste Wettkampf. Dafür hat sie ihre Sache schon recht gut gemacht, allerdings hat man ihr, wie einigen anderen ihrer Mitstreiterinnen, noch sehr die Konzentration angesehen. Vor allem bei der Übung mit dem Ball. Verständlicherweise, denn plötzlich muss man sich nicht nur auf den eigenen Körper, die körpertechnischen Elemente, die Reihenfolge der Übung, die Musik und die Ausstrahlung sowie die Ausführung konzentrieren, sondern jetzt kommt auch noch ein Ball dazu. Bei genauerer Überlegung wird einem wieder klar, was für eine Kunst die Rhythmische Sportgymnastik doch ist. Nach Valérie war nun Alma an der Reihe. Auch für sie war es nicht der erste Wettkampf. Sie zeigte uns, was für eine tolle Körperspannung sie hat. Durch ihr Lächeln, was im Training noch nie zuvor so groß war, sah man ihr an, wie viel Spaß sie an der Sache hat. Da hat man auch als Zuschauer gleich viel mehr Freude am Zugucken! Aimee, die als Nächste dran war, erging es ganz anders als Alma. Sie hat unglaublich toll Angst auf die Fläche zu gehen, obwohl sie die ohne Handgerät Übung super beherrscht. Ball war noch etwas wacklig, aber trotzdem vorzeigbar. Kurz vor der Übung flossen am Teppichrand viele Tränen. Doch nach einem kleinen Schubser von Helen ins kalte Wasser beziehungsweise auf den Teppich, lief die Übung wie geschmiert. Allerdings blieb es dann bei der ersten Übung, denn das mit dem kalten Wasser hat leider bei Ball nicht funktioniert.

Nach Aimee begann der zweite Durchgang der K6, sodass jede Gymnastin eine Übung mit dem Ball und eine ohne Handgerät gezeigt hat. Der zweite Durchgang lief bei allen Mädels von der HTBU, genau wie größtenteils die erste Übung, recht zufriedenstellend, sodass man im Großen und Ganze glücklich sein konnte.

In der K7 war dann noch Kira an der Reihe. Da sie schon etwas älter war als alle anderen, musste sie gleich zwei Übungen mit Gerät turnen. Bei diesem Wettkampf hat sie ihre Keulen Übung und die Übung mit dem Band gezeigt. Auch bei Kira kann man sagen, dass sie sich gut machte, auch besser als im Training. Doch auch mit ihr werden wir weiterhin viel trainieren, um noch mehr rauszuholen.

Das Ende der Veranstaltung war die Siegerehrung, die nach eine paar Showeinlagen auf dem Programm stand. Eine der Showeinlagen wurde vom VTF-Showteam dargeboten. Hier finden sich ehemalige Leistungssportlerinnen aus verschiedensten Bereichen des Turnens, der RSG und des Tanzes zusammen und machen Showauftritt auf verschiedensten Veranstaltungen. So zeigte das Showteam, unter anderem mit Jacqueline und Nicol von der HTBU, eine schwungvolle Choreo, die laut Feedback durchaus Gefallen im Publikum gefunden hat.

Die kleinen Gymnastinnen standen also alle, mehr oder weniger aufgeregt und gespannt auf die Platzierung zur Siegerehrung, bereit. In der K4 belegte Sophie den 7. Platz. Eine Altersklasse höher, in der K5, landete Sara auf dem 13. Platz. Albijona belegte in der gleichen Altersklasse einen guten 6. Platz. Auch in der Altersklasse K6 hatten wir Mädels am Start. Da Aimee leider nur eine Übung geturnt hat, wurde es der 20. Platz. Einen Platz weiter vorne lag Valérie. Die nächste Gymnastin der HTBU war Alma auf Platz 16 von 20. Elena gelang es sich etwas weiter nach vorne zu kämpfen, sodass sie auf dem super 6. Platz landete. Kira belegt in der K7 den 6. Platz und konnte noch 3 Konkurrentinnen hinter sich lassen.

Im Großen und Ganzen sind wir sehr stolz auf unsere kleinen Nachwuchsgymnastinnen, auch wenn bei allen noch viel Luft nach oben ist. Jetzt geht es direkt weiter mit dem Training, damit unsere kleinen Talente gefördert werden:) Mädels, ihr habt das super gemacht!

Nicol