Wettkampfberichte 2009

Nikolauscup RSG 2009

Samstag 8.00 Uhr Klinikweg, die ersten Gymnastinnen stehen bereits vor der Tür:Das kann nur der Hamburger Nikolauscup in der Rhythmischen Sportgymnastik sein!. Am 5.12.09 gab es die 17.  Auflage des beliebten Wettkampfes kurz vor Weihnachten. Gemeldet waren 60 Gymnastinnen in 8 Einzeldisziplinen  mit jeweils 2 Übungen und 18 Duos in 4 Altersklassen. Unsere Gäste kamen in diesem Jahr aus Kiel, Rendsburg, Schwerin, Potsdam, Nienburg und Bremen. Um 10 Uhr marschierten unsere Nachwuchsgymnastinnen als Schilderträgerinnen mit den Vereinen ein. Am Start waren vormittags die Gymnastinnen in den Altersklassen von 9 Jahren bis 12 Jahren in der Einzelkonkurrenz und von 5 bis 10 Jahren bei den Duos.Von der HTBU waren am Start: Piriyanga Tharmabalan in der K 8, Luca Dorow in der SWK  a.k. mit nur 1 Übung und unsere 4 Super-Mini Duos Margarita Alberti & Alina Olenberg, Helen Joseph und Judith Germann, Kira Papenbruch & Lisa Barthelmes und Kira Papenbruch mit Yasmin Ghafari.

Piri fing mit ihrer Reifenübung  an, die ihr wirklich gut gelang. Alle Würfe sicher gefangen und auch die Schwierigkeiten gut geturnt. Mit dem Band war sie dann etwas tüddelig, die Übung war nicht so souverän vorgetragen. Am Ende wurde sie 5.

Luca startete in der höheren Wettkampfklasse, der SWK (Schülerwettkampfklasse) mit nur einer neuen Übung ohne Handgerät außer Konkurrenz. Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht , konnte noch einige Konkurrentinnen hinter sich lassen. Das gibt Auftrieb für das nächste Jahr.

Der Hit waren aber unsere Super-Minis bei den Duos.Margarita und Alina haben ihre Sache am besten gemacht und wurden mit dem 1. Platz belohnt. Sie haben wirklich gemeinsam geturnt und sahen als Pippi Langstrumpf auch echt goldig aus.

Nach den Duos kam unsere Showeinlage: Einstudiert von Milena Stein und Nicol Parzych zeigten alle HTBU-Gymnastinnen eine Choreografie zum Dschungelbuch. Die Röckchen wurden z.T. erst am Tag vorher gefertigt. Es gab braune Oberteile, schwarze Hot Pants und ein grünes Fransenröcken. Das sah richtig klasse aus. Und entsprechend haben die Mädels geturnt.
Großes Lob an alle!!

Um 14 Uhr begann dann der 2. Teil unseres Wettkampfes.

Unsere Schilderträgerinnen waren wieder im Einsatz. Jetzt waren die Gymnastinnen im Alter von 12 bis 20 an der Reihe. Von uns waren Jacqueline Schulz, Rafaela Fuchs und Mariyama Bah in der K 9, Nicol Parzych in der K 10, und Jacqueline & Mariyama und Nicol & Milena bei den Duos am Start.
Den Anfang machten die Gymnastinnen der  K 9. Rafaela war zuerst mit dem Reifen dran. Leider klappte die Übung nicht ganz so gut, da Rafaela zu verhalten turnte. Sie könnte etwas mehr Präsenz auf der Fläche zeigen. Mariyama hatte auf ihrem ersten Wettkampf noch mit dem Reifen zu kämpfen, der nicht immer so wollte, wie sie.Und auch Jacqueline erwischte nicht ihren besten Tag, sie blieb gleich am Anfang mit dem Reifen auf ihren Haaren hängen und damit schlichen sich dann einige Fehler ein, die so untypisch für sie waren. Schade, denn damit war der erhoffte Podestplatz leider dahin…

Nicol zeigte in der K 10 ihre neue Seilübung, welche noch nicht so gut sitzt. Es schlichen sich auch hier Handgerätverluste ein, die eher unnötig waren. Dabei ist es eine sehr schöne Choreografie! Der zweite Durchgang begann für Rafaela mit den Keulen. Die Keulenübung klappte schon etwas besser, am Ende wurde sie 9. Die Seilübung von Mariyama war dann deutlich besser als die Reifenübung. Sie muss mit den Handgeräten noch vertrauter werden und auch die Körpertechnik verbessern, aber das wird schon! Jacqueline turnte als 2. Übung ihr Lieblingshandgerät, die Keulen. Immer wieder schön anzusehen ist ihre Choreografie zu „Fluch der Karibik“, wenn sie am Ende „leidend“ zusammenbricht. Leider zündete das Feuerwerk am heutigen Tag nicht wie gewünscht und so wurde sie 7.

Nicol zeigte ihre Übung mit dem Reifen als zweites Handgerät. Diese gelang ihr wesentlich besser als die zuvor geturnte Seilübung. Hier konnte sie an die Leistungen der Konkurrentinnen anknüpfen, die auf den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt alle auf den vorderen Plätzen lagen und damit zur Spitze in dieser Leistungsklasse gehören.

Bei den Duo-Maxis waren Jacqueline und Mariyama mit „Candyman“ vertreten, wobei sie als erstes Bonbons im Publikum verteilt haben, was natürlich sehr gut ankam. Da die Übung noch sehr neu war, ließ die Ausführung etwas zu wünschen übrig und es blieb am Ende Platz 4. Besser haben Milena und Nicol ihre Sache gemacht: Zum ersten Mal seit Jahren konnten sie mit ihrer Choreografie und ihrem Vortrag das Publikum richtig mitreißen. Als Heidi und Peter zur Musik von „Heidi“ und bayrischem Oktoberfest konnten sie begeistern. Das war eine wahre Freude, die beiden so strahlen zu sehen! Am Ende fehlten 0,1 Punkte zum Sieg.

Allen Teilnehmerinnen herzlichen Glückwunsch zu ihren gezeigten Leistungen!

Zur Siegerehrung gab es dann noch ein Highlight:Wir konnten Milena und Nicol zur bestandenen Trainer-C-Lizenz RSG gratulieren! Nach einer Woche Unterricht in Melle, zwei Wochenenden in Hamburg, der 1.Hilfe-Ausbildung und einer Hausaufgabe mit Lehrprobe konnten wir die gute Nachricht verkünden. Entsprechend versöhnlich war der Abschluß dieses gelungenen Tages. (Doris Camien)

 

Hamburger Bestenkämpfe Hamburg 2009

Am 4. Oktober fanden die Hamburger Bestenkämpfe statt. Voller Aufregung war um 9.30 Uhr Treffpunkt in der Sporthalle an der Lüttkoppel 1 in Alstertal. Nach und nach trudelten alle ein, mehr oder weniger pünktlich, sodass wir die Kleinen frisieren und auch schminken konnten. Insgesamt starteten von der HTBU 10 Gymnastinnen. Für viele war es der aller erste Wettkampf. Dem entsprechend waren alle etwas mehr aufgeregt. Gymnastinnen, Trainer und Eltern.
Nach einem schönen Einmarsch, musste Elena (6) gleich als erste den Wettkampf eröffnen. Sie turnte ein schöne ohne Handgerät Übung. Trotzdem muss man sagen, dass sie im Training schon etwas sicherer geturnt hat. Für den ersten Wettkampf hat sich Elena super geschlagen. Direkt danach war Liana (5) dran. Mit etwas Hilfe hat auch sie die Übung für den ersten Wettkampf gut geturnt. Vor allem wenn man bedenkt, dass sie die Übung in knapp drei Wochen erlernt hat. Nach einer anderen Gymnastin war schon wieder eine unserer Kleinen dran. Auch Cassandra (6) turnte die ohne Handgerät Übung gut.
Schlag auf Schlag ging es sofort weiter mit Margarita (6). Sie turnte eine schöne Übung, muss aber noch etwas an ihrer Spannung und ihren Füßen arbeiten. Als vorletzte in der Altersklasse K4 turnte Prhashanti (6). Auch sie braucht etwas Hilfe, schlug sich aber ganz gut. Wichtig ist für sie: Füße strecken! Die letzte war Alina (5). Sie war anscheinend so aufgeregt, dass sie alles um sich herum vergessen hat. Sogar die Musik. Sie raste durch die Übung und war leider viel zu früh fertig. Sehr schade, da sie sonst sehr schön geturnt hat.
In der nächsten Altersklasse, der K 5, turnten aus unserem Verein Lisa (7) und Kira (8). Die beiden mussten zwei Übungen turnen. Eine ohne Handgerät Übung und eine Übung mit Handgerät, welches frei wählbar ist. Wir entschieden uns für den Ball. Als zweite ihrer Altersklasse war nun Lisa zuerst mit der ohne Handgerät Übung dran. Sie turnte diese souverän durch. Ein bisschen mehr lächeln wäre toll gewesen. Auch Kira turnte eine schöne Übung. Für beide ging es mit dem Ball weiter. Lisa brauchte etwas Hilfe und verlor einmal den Ball. Aber für das erste Mal turnte sie gut. Auch Kira gelang ein guter Abschluss mit der Ballübung.
Unsere letzten beiden Gymnastinnen waren Yasmin (9) und Luca (10). Sie turnten ebenfalls zwei Übungen, genauso wie Lisa und Kira. Beide haben wirklich gut geturnt und sich vor allem sichtlich verbessert. Leider haperte es noch ein wenig an der Ausführung.Alle haben Mut bewiesen und tolle Leistungen gezeigt! Es gehört schließlich schon etwas dazu sich ganz allein vor Zuschauern und vor einem Kampfgericht auf eine so große Fläche zu stellen. Hier die Platzierungen:

K4 (8Gymnastinnen): Elena Müller 3. Platz, Liana Olenberg 6. Platz, Cassandra Emami-Fard  5. Platz, Margarita Alberti 4. Platz, Prhashanti 7. Platz, Alina 8. Platz

K 5 (6 Gymnastinnen): Lisa 5. Platz,  Kira 4. Platz

K 6 (12 Gymnastinnen): Yasmin 10. Platz,  Luca 9. Platz

Nicol

Deutsches Internationales Turnfest 2009 in Frankfurt/Main

v.l.n.r.: Nicol Parzych, Jacqueline Schulz, Mileva Stein

Am Samstag den 30. Mai hieß es für uns: Ab nach Frankfurt zu unserem ersten Turnfest! Voller Vorfreude auf die Reise und den Wettkampf trafen wir uns in aller Frühe um 7.00 Uhr am Bahnhof. Die Reisetruppe bestand aus Milena Stein, Jacqueline Schulz und ihrer Mama sowie Nicol Parzych. Nach 5,5h lustiger Autofahrt erreichten wir unser Hotel. Nach einer Zimmerbesichtigung und einer kleinen Stärkung, rief auch schon die Pflicht: Wettkampfhalle begutachten! Nach 15Min Fahrt erreichten wir das Sport- und Freizeitzentrum Kalbach. Nach einer kurzen Inspektion haben wir uns ein wenig eingeturnt, um uns an die Bedingungen wie Teppich und Hallenhöhe zu gewöhnen. Alles klappte wunderbar. Wir hofften, dass es am nächsten Tag nicht ganz so heiß sein würde, da die Halle viele Glasfronten hatte und wir uns fühlten, wie als wären wir in einem Gewächshaus. Außerdem gab es nicht nur eine Wettkampffläche, sondern drei, auf welchen parallel geturnt wurde. Die Flächen waren zwar durch Stellwände voneinander getrennt, trotzdem hatten wir Angst unsere Musik nicht zu hören. Es würde also durchaus eine Herausforderung werden, zur richtigen Zeit auf der richtigen Fläche zu sein, und dann auch noch die Übungen der anderen Hamburger Mädels zu sehen. Um am Wettkampftag fit zu sein, ging es nach einer Begrüßung mit den Gymnastinnen aus Hoisbüttel schnell zurück zum Supermarkt und dann schnurstracks auf die Zimmer. Es wurde geduscht, gequatscht und reichlich gelacht. Ganz langsam schlich sich die Aufregung an uns heran. Nebenbei mussten noch einige Strasssteine geklebt werden. Jetzt aber schnell ins Bett und Kraft tanken!
Am nächsten Morgen fiel es uns schwer aus dem Bett zu kommen, trotzdem waren wir früh genug in der Halle. Wir frisierten und schminkten uns, und hielten neben bei einen kleinen Kaffeeklatsch mit den anderen Hamburger Gymanstinnen. Bald ging es dann ans aufwärmen und einturnen, da Jacqueline bald dran war. Sie fand zum Glück zur richtigen Zeit die richtige Fläche. Mit dem Band gelang ihr leider kein all zu guter Start. Sie ließ das Band fallen und verknotete es, aber Schwamm drüber: die nächste Übung wird besser. Ihr nächstes Gerät waren die Keule. Jetzt konnte sie alle Patzer ausgleichen, wobei sie auch diese Übung im Training schon besser geturnt hatte. Trotzdem erreichte sie mit dieser Übung die beste Wertung aus ihrer gesamten Altersklasse! Voller Elan klappte auch die Reifenübung ganz gut. Insgesamt hat Jacqueline im Training aber schon um einiges besser geturnt, oder?
Milena und Nicol waren in der nächsten Altersklasse, der K 10, dran. Nicol gelang ein recht guter Start mit dem Band, wobei man am Ausdruck natürlich noch arbeiten kann. Bei Milena wollte das Band leider nicht immer so wie sie. Sie ließ es einmal fallen und war ziemlich unzufrieden. Das nächste Gerät waren die Keulen auf Fläche 2. Dank Jessica und Sylvia vom Hoisbütteler/Waldörfer SV konnten wir uns einturnen, während sie verfolgten wann wir dran sind und uns rechtzeitig bescheid sagten und uns zur Fläche begleiteten. Ein paar Tipps und Ratschläge gab es oben drauf. VIELEN, VIELEN DANK DAFÜR! Bei Nicol lief die Keulenübung schon mal besser. Auch hier gilt: Ausdruck! Auch Milenas Keulenübung lief nicht besonders gut, da sie gleich am Anfang aus der Drehung fiel. Wie ärgerlich! Die nun letzte Übung war die Übung mit dem Reifen. Diese hatte es in sich! Milena und Nicol hatten beide etwas Angst vor dem großen Pflichtwurf, da hierbei die Gefahr bestand dass dieser durch die ganze Halle fliegt. Zum Glück passierte dies weder bei Milena noch bei Nicol.
Zusammenfassend dachten wir, dass wir alle nicht schlecht geturnt haben, es aber deutlich besser geht! Doch dann kam auch schon die Überraschung. Milena und Nicol standen bereits in der Aufstellung der K 10 für die Siegerehrung bereit. Allerdings hinter den Stellwänden, sodass wir nichts von der Siegerehrung der K 9 mitbekommen haben. Doch auf einmal hörten wir: Der 4. Platz geht an Jacqueline Schulz (Hamburg)! Wir dachten wir hätten uns einfach nur verhört. Kurz danach hörte man: 1. Platz Svea Knapp (Hamburg)! Wir waren immer noch verwirrt und mussten einfach warten bis die K 9 ausmarschiert ist, um dann zu erfahren wer nun welchen Platz belegt hat. Schon bald kam Jacqueline mit einem fetten Grinsen auf uns beide zugestürmt. Es stimmte also doch! Jacqueline hat den 4.Platz belegt!!! Wir freuten uns unglaublich doll, auch für Svea die Deutsche Meisterin geworden ist! Herzlichen Glückwunsch noch mal und einen dicken Schmatzer an euchJ! Milena&Nicol wurden leider nicht ganz so gut platziert. Schade! Milena belegte letztlich den 43. Platz und Nicol den 38. Platz von ca. 50 Gymnastinnen. Vollkommen ausgepowert, überglücklich und hungrig ging es dann in voller Montur, dass heißt geschminkt, frisiert und mit Vereinsjacke, zu Block House. Abends haben wir uns dann wieder köstlich amüsiert und sind todmüde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag sind wir mit gepackten Taschen noch einmal in die Halle gefahren und haben uns einen Wettkampf angesehen. Ganz entspannt haben wir uns um 13.00 Uhr auf den Heimweg gemacht, und sind um 18.30 Uhr wieder in der schönsten Stadt der Welt angekommen. Ich würde sagen das war ein tolles Wochenende, mit viel Spaß und auch tollen Leistungen! (Nicol)

2. North Star Cup in Hoisbüttel

Am 2. Mai hieß es: Ab nach  Hoisbüttel! Dort fand an einem wunderschönen, sonnigen Tag der North-Star Cup statt. Von der HTBU starteten Piri, Rafaela, Nicole, Jacqueline, Milena, Nicol und Victoria, mit zwei beliebigen Geräten. Um  kurz nach 10 Uhr, mit etwas Verspätung, begann die schöne Veranstaltung mit einem schwungvollen Einmarsch. Nach dem alle Gymnastinnen vorgestellt wurden, hatten wir reichlich Zeit uns um Haare & Make-Up zu kümmern. Nach ca. 1 Stunde saß alles perfekt. Da wir immer noch mehr als genügend Zeit hatten, schauten wir uns erst einmal einige kleine Nachwuchs-Gymnastinnen an. Um 12 Uhr machte Piri sich dann warm und turnte sich ein, um sich dann als erste von uns den Kampfrichtern zu stellen. Nach zwei gelungenen Übungen, waren alle des Jahrgangs 1992/93/94 an der Reihe und mussten ihr Können unter Beweis stellen. Rafaela begann mit ihrer Keulenübung, die gut klappte. Anschließend war Nicole mit dem Reifen dran. Auch sie turnte die Übung gut durch, jedoch gilt auch für sie, ähnlich wie für Rafaela: KOPF HOCH, BRUST RAUS; NASE HOCH!Als letzte der HTBU-Gymnastinnen in dieser Altersklasse turnte Jacqueline ihre Keulen-Übung, nach der bekannten Filmmusik „ Fluch der Karibik“. Trotz Krankheit gelang Jacqueline diese Übung ohne schwerwiegende Fehler darzubieten. Kurz darauf stellte sie ihr Können mit dem Reifen  unter Beweis und schloss mit dieser Übung den Jahrgang ab.

Im letzten Jahrgang starten nun also noch Milena, Nicol und Victoria, gegen insgesamt 8 andere Konkurentinnen. Hier hatten wir alle drei anscheinend keinen all zu guten Tag. Jeder ließ ein Gerät fallen oder machte kleine, blöde Fehler die sonst nie passieren. Milena begann als dritte mit dem Band, vergriff sich leider,  worunter die Wertung etwas litt. Die Reifen-Übung lief besser. Kurz danach war  Nicol mit dem Band dran. Wie schon bereits bei anderen Gymnastinnen schlichen sich auch hier kleine, blöde Fahler ein, die sonst nie passieren. Ärgerlich! Dies gilt auch für die Reifen Übung. Auch bei Victoria lief die zweite Übung besser, es schlichen sich aber leider  auch hier  einige kleine Fehler ein. Auch für uns gilt: KOPF HOCH, BRUST RAUS; NASE HOCH!

Für Milena, Jacqueline, Nicol und noch einige andere Gymnastinnen aus Hoisbüttel gibt es in schon 4 Wochen die Chance all die kleinen Fehler auf dem Deutschen Turnfest in Frankfurt am Main auszubessern. (Nicol)

 

Wettkampfbericht von den Hamburger Meisterschaften

7 Gymnastinnen der HTBU nahmen am 28.02.09 an den Hamburger Meisterschaften teil.
Hier ein kleiner Bericht der Gymnastinnen.

Am 28 Februar 2009 hieß es für 7 Mädchen der HTBU ihre im Training hart erarbeiteten Leistungen auf den Hamburger Meisterschaftenzu präsentieren.
Nach dem am Freitag, dem letzten Training vor der Qualifikation für das Deutsche Turnfest, so ziemlich alles in die Hose ging, es zusätzlich auch noch Verletzte gab, wurden wir von
Doris mit den Worten „Hoffentlich wird es wenigstens morgen etwas besser“ verabschiedet, um uns am nächsten Tag in aller Frühe in der Regionalsporthalle in Steilshoop zu treffen.
An jenem besagten Samstag trafen wir uns also, alle sichtlich aufgeregt, um neun Uhr in der Halle.
Nach dem Schminken, Haare machen und der provisorischen Gerätekontrolle war es Zeit, den Teppich auf seine Tauglichkeit zu überprüfen. So mischten wir uns unter unsere Konkurrentinnen vom Hoisbüttler Walddörfer SV, TH Eilbek und dem Grün Weiß Eimsbüttel und versuchten unsere Chancen abzuschätzen. Angesichts dessen schwanden unsere Hoffnungen auf einen Sieg.
Doch wie ein altes Sprichwort lehrt: Der Schein trügt. Nach einem schwungvollen Einmarsch musste auch gleich als zweite Starterin Nicol dran glauben. Sie begann ihren Wettkampf mit einer gelungenen Bandübung zu spanischen Klängen. Für diese sehr überzeugend geturnte Übung erhielt sie ihre beste Wertung mit 6,75 Punkten.
Wenige Übungen später, ein großer organisatorischer Aufwand für unsere liebe Betreuerin Christina (Vielen Dank!), folgte auch sogleich unsere zweite Gymnastin der Wettkampfklasse K10.
Wie auch Nicol begann Milena ihren Wettkampf mit ihrer Bandübung und erreichte überraschenderweise eine Punktzahl von 7,4 Punkten. Da das Teilnehmerfeld leider hauptsächlich nur von zwei Vereinen geprägt wurde, mussten nun noch zwei weitere Gymnastinnen der HTBU direkt hintereinander starten. In der K8 startete Piriyanga mit ihrer neuen Reifenübung, für die sie auch ihre beste Wertung erhielt. Anschließend zeigte Rafaela eine durchaus gelungene Bandübung. Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde auch gleich Jacqueline mit ihrem Band auf die Fläche geschickt. Sie präsentierte sich souverän und strahlend wie immer, blieb jedoch technisch unter ihren Möglichkeiten.
Als nächstes war es an Jenny, sich auf dem Teppich zu behaupten. Aus leider unersichtlichen Gründen honorierten die Kampfrichter ihre Darbietung nicht in dem erhofften Maße. Nicole beendete mit ihrer Bandübung den ersten von drei Durchgängen, wobei auch bei ihr deutliche Steigerungsmöglichkeiten zu sehen waren.
Nach einer kurzen Pause ging es in die nächste Runde, welche für die meisten von uns eine Steigerung bedeutete. Hier erreichte Rafaela ihre höchste Wertung mit dem Handgerät Keule,
präsentiert in ihrem neu erstandenen Anzug. Auch Jacqueline gelang es,sich deutlich zu steigern und erhielt für ihre Lieblingsübung zu „Fluch der Karibik“, ebenfalls mit den Keulen,
6,9 Punkte.
Wie auch ihren beiden Teamkameradinnen gelang es Jenny, ihre höchste Wertung mit den Keulen zu erturnen.
Eine viertelstündige Pause später hieß es nun für die Gymnastinnen der K9 und K10, ihre brandneuen Reifenübungen auf die Fläche zu bringen. Ein besonderer Erfolg für Nicole: Sie
erhielt für die gerade mal ein paar Wochen alte Kür ihre höchste Punktzahl.
Nach dem Ende des dritten Durchgangs erwarteten wir alle gespannt, wie unsere Leistungen belohnt werden würden.
In dem stark besetzten Teilnehmerfeld der K8 gelang es Piriyanga leider nicht, über den neunten Platz hinaus zu kommen.
Leider musste sich Jacqueline dieses mal geschlagen geben und erreichte trotzdem noch den dritten Platz. Nicole verfehlte das Treppchen um einen Platz und landete vor Jenny(Platz5)
und Rafaela(Platz6) auf dem undankbaren Vierten. In der K10 wurde Milena Hamburger Meisterin, knapp gefolgt von Nicol, die sich noch gegen ihre Konkurrentin vom THE durchsetzen konnte. Somit haben sich Nicol, Jacqueline und Milena für das Deutsche Turnfest in Frankfurt qualifiziert, wo sie die HTBU hoffentlich gut vertreten werden.